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Für Anlagenbau, Industrie und Photovoltaik

Fernwartung ohne Anfahrt –
jede Anlage erreichbar

Eine Störung an einem Wechselrichter kostet zwei Stunden Fahrt, bevor überhaupt jemand hinsieht. Mit einer festen öffentlichen IPv4 je Standort greifen Sie direkt auf Steuerung, Logger und Messtechnik zu – mit der Software, die Sie ohnehin verwenden.

Beliebige Protokolle Auch ohne Festnetz vor Ort Pro Standort abgerechnet

Wie erreicht man eine Anlage aus der Ferne, wenn kein Festnetz vorhanden ist?

Der übliche Weg führt über einen Industrierouter am Standort, der eine ausgehende VPN-Verbindung zu einem Gateway aufbaut. Am Gateway liegt eine feste öffentliche IPv4, über die der Standort erreichbar ist. Weil die Verbindung von innen aufgebaut wird, funktioniert das auch mit SIM-Karte im Mobilfunknetz, wo eingehende Verbindungen sonst blockiert sind.

Der entscheidende Unterschied zu Hersteller-Portalen: Sie erreichen nicht nur das eine Gerät, das der Hersteller anbindet, sondern das gesamte Netz vor Ort – Steuerung, Datenlogger, Messtechnik, Kamera und Netzwerkkomponenten gleichzeitig, mit beliebigen Protokollen.

Praktisch heißt das: Fehlermeldungen auslesen, Parameter ändern, Firmware einspielen und Betriebsdaten abrufen, ohne dass jemand zum Standort fährt. Bei verteilten Anlagen – Solarparks, Pumpstationen, Klärwerke, Kühlanlagen – ist die eingesparte Fahrzeit meist der größte Kostenblock.

Zuletzt aktualisiert: 31.08.2026 · Quelle: SkyBits, Betreiber eigener VPN-Gateway-Infrastruktur

Typische Anlagen, die wir anbinden

SPS-Steuerungen

Siemens, Beckhoff, WAGO, Phoenix Contact: Zugriff über das jeweilige Engineering-Werkzeug, so als säßen Sie im Schaltschrank davor.

PV-Wechselrichter

Wechselrichter und Datenlogger von Solarparks und Aufdachanlagen abfragen, ohne auf das Portal des Herstellers angewiesen zu sein.

Datenlogger und Zähler

Messtechnik, Energiezähler und Umweltsensoren auslesen – auch an Standorten ohne Festnetzanschluss.

Kälte- und Klimatechnik

Störmeldungen auswerten und Sollwerte anpassen, bevor Ware verdirbt oder ein Techniker rausfährt.

Pump- und Wasserwerke

Abgelegene Stationen ohne Leitung anbinden – der Router arbeitet über LTE oder Starlink.

Maschinen beim Endkunden

Als Maschinenbauer erreichen Sie Ihre ausgelieferten Anlagen, ohne im Kundennetz Löcher zu verlangen.

Warum ein eigener Zugang und nicht das Kundennetz

Maschinenbauer kennen die Diskussion: Für die Fernwartung soll die IT des Kunden eine Portfreigabe einrichten oder einen VPN-Zugang bereitstellen. Das dauert Wochen, scheitert an Sicherheitsrichtlinien oder wird beim nächsten Firewall-Wechsel stillschweigend abgeschaltet.

Ein eigener Router mit eigener fester IPv4 dreht die Zuständigkeit um. Die Anlage hängt an einem separaten Zugang, der Ihnen gehört. Sie brauchen keine Freigabe im Kundennetz, und der Kunde muss Ihnen keinen Zugriff auf seine übrige Infrastruktur geben. Beide Seiten haben weniger zu diskutieren.

Wo eine Trennung nicht möglich ist – etwa weil die Steuerung zwingend im Kundennetz liegt –, funktioniert der umgekehrte Weg: Ihre feste IP wird in der Firewall des Kunden freigeschaltet. Dafür brauchen Sie allerdings eine feste Adresse, die sich nie ändert.

  • Keine Portfreigabe im Netz des Kunden nötig
  • Klare Trennung zwischen Anlagennetz und Firmennetz
  • Zugriff bleibt bestehen, auch wenn der Kunde seine IT umbaut
  • Nachweisbar, wer wann zugegriffen hat

Hersteller-Portal oder eigener Zugang?

Portal des HerstellersEigene feste IPv4
Erreichbare GeräteNur Geräte dieses HerstellersAlles im Netz vor Ort
ProtokolleVorgegebenBeliebig – auch Modbus, S7, VNC, SSH
Mehrere Hersteller an einem StandortMehrere Portale nötigEin Zugang für alles
DatenhaltungBeim HerstellerBei Ihnen
KostenJe Gerät oder je AnlageJe Standort
Bei HerstellerwechselZugang entfälltBleibt bestehen
Im Preis enthalten

Anlagenstatus, ohne jemanden anzurufen

Bei verteilten Anlagen ist die häufigste Frage nicht „was ist kaputt", sondern „ist der Standort überhaupt erreichbar". Das Portal beantwortet sie für jeden Standort einzeln – mit Verlauf über 30 Tage.

  • Live-Status jedes Standorts: online, letzter Handshake, Datenvolumen
  • Verlauf über 24 Stunden, 7 und 30 Tage als Diagramm
  • Rechnungen und VPN-Konfigurationen zum Download
  • Monatlicher Verfügbarkeitsnachweis je Standort

Demo-Zugang: Benutzer demo · Passwort demo

SkyBits Kundenportal: Standortliste mit Online-Status, Datenvolumen und Verfügbarkeit

Pakete und Preise

Alle Preise netto zzgl. MwSt. Hardware ist gemietet, nicht gekauft – Austausch bei Defekt inklusive. Ab fünf Standorten gelten Projektpreise.

CORE

119 €/Monat

+ 249 € Einrichtung einmalig

  • Teltonika RUT361 (LTE)
  • Feste öffentliche IPv4
  • Hardware zur Miete inklusive
  • Kundenportal inklusive
Angebot anfragen
EMPFOHLEN

PRO

169 €/Monat

+ 399 € Einrichtung einmalig

  • Teltonika RUTX11 (Dual-SIM)
  • Feste öffentliche IPv4
  • Automatisches Failover
  • Prioritäts-Support
Angebot anfragen

SITE

229 €/Monat

+ 599 € Einrichtung einmalig

  • Teltonika RUTX50 (5G, IP67)
  • Feste öffentliche IPv4
  • Outdoor-tauglich nach IP67
  • Für raue Umgebungen
Angebot anfragen

Häufige Fragen zur Anlagenfernwartung

Alle. Die feste IPv4 arbeitet auf Netzwerkebene, nicht auf Anwendungsebene. Modbus TCP, S7, OPC UA, VNC, SSH, HTTPS, RTSP oder proprietäre Herstellerprotokolle laufen unverändert durch den Tunnel. Wir geben die benötigten Ports gezielt frei.
Die Verbindung ist per WireGuard verschlüsselt. Wir empfehlen zusätzlich, den Zugriff auf die freigegebenen Ports auf bekannte Absenderadressen zu beschränken, sodass nur Ihre Servicetechniker herankommen. Diese Einschränkung richten wir mit ein. Ein Fernzugang, der offen im Internet steht, wird innerhalb von Stunden gescannt – das gilt für jede Lösung.
Der Router braucht Strom, das lässt sich nicht umgehen. Er ist allerdings sparsam und läuft mit Weitbereichseingang; in Wechselrichter- oder Übergabestationen ist die Versorgung normalerweise vorhanden. Für Außenmontage liefern wir das Gerät im IP67-Gehäuse.
Ja, die Anzahl der Zugriffe ist nicht begrenzt. Begrenzend ist nur die Bandbreite am Standort, wenn gleichzeitig große Datenmengen übertragen werden.
Der Router baut den Tunnel selbstständig neu auf, sobald wieder Netz vorhanden ist – ohne Eingriff vor Ort. Im Portal ist jede Unterbrechung mit Zeitstempel sichtbar. Für kritische Anlagen gibt es die Variante mit zwei SIM-Karten und automatischem Wechsel zwischen den Netzen.

Anlagen aus der Ferne erreichen

Sagen Sie uns, welche Steuerungen und Logger erreichbar sein müssen.
Wir konfigurieren den Router passend vor.